Zähler und Verbrauch

Strompreisentwicklung: Preise im Rückblick, Prognose bis 2035 und was ein Balkonkraftwerk dagegen tut

Ilja Ivannikov

Projektleitung und Beratung

· 14 Min. Lesezeit

Strompreisentwicklung: Ordner mit Stromrechnungen mehrerer Jahre auf dem Küchentisch, im Fenster Solarmodule am Balkon

Was Ihr Balkon im Jahr bringt: in zwei Minuten ausgerechnet.

Ersparnis berechnen

Die Strompreisentwicklung in Deutschland verlief nicht gleichmäßig nach oben, sondern in Stufen: erst ein Anstieg bis etwa 2013, dann acht Jahre seitwärts, dann der Sprung 2022 und 2023, seitdem ein Rückgang. Im ersten Halbjahr 2026 zahlten private Haushalte laut Statistischem Bundesamt im Schnitt 37,97 Cent pro Kilowattstunde. Strompreis Entwicklung heißt dabei immer auch: Wer hat gemessen, wann und für wen? Hier lesen Sie die Zahlen mit Quelle und Stand, was Prognosen taugen und wie sich verschiedene Preisannahmen auf ein Balkonkraftwerk auswirken. Stand der Daten: Oktober 2026.

Wir sind ein Handwerksbetrieb und kein Statistikportal. Die Zahlen zur Entwicklung der Strompreise stammen deshalb von BDEW, Destatis und Bundesnetzagentur. Unser Teil ist die Rechnung am Ende: Was ändert sich für eine Anlage am Balkon, wenn die Kilowattstunde 30 oder 45 Cent kostet?

Strompreisentwicklung Deutschland

Strompreisentwicklung Deutschland heißt zuerst: Es gibt nicht den einen Strompreis. Wer die Entwicklung der Strompreise in Deutschland vergleicht, sollte das wissen. Je nach Quelle stehen für dasselbe Jahr unterschiedliche Zahlen, weil unterschiedlich gemessen wird. Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) rechnet mit einem Haushalt von 3.500 kWh im Jahr; für 2026 wertet er die Tarife aus, die Neukunden im August abschließen konnten. Das Statistische Bundesamt (Destatis) erhebt halbjährlich die tatsächlich gezahlten Durchschnittspreise. Die Bundesnetzagentur gewichtet in ihrem Monitoringbericht die Preise aller laufenden Verträge.

Beim Strompreis Deutschland Entwicklung messen auch die Behörden unterschiedlich: Im Monitoringbericht 2025 nennt die Bundesnetzagentur im Schnitt 40,1 Cent je kWh (Pressemitteilung vom 26.11.2025), Destatis für das zweite Halbjahr 2025 dagegen 40,55 Cent. Das ist kein Widerspruch, denn Zeitraum und Gewichtung unterscheiden sich. Wer Zahlen vergleicht, vergleicht deshalb immer Zahlen derselben Quelle.

Drei Bausteine bestimmen den Preis. Nach der BDEW-Strompreisanalyse vom August 2026 entfallen von 37,0 Cent rund 15,17 Cent auf Beschaffung und Vertrieb, 9,24 Cent auf Netzentgelte und 12,6 Cent auf Steuern, Abgaben und Umlagen. Darin steckt die Umsatzsteuer mit 5,91 Cent. Der Energieanteil, den der Markt bewegt, ist damit nur etwa 41 Prozent des Preises.

Strompreisentwicklung der letzten 20 Jahre

Die Strompreisentwicklung der letzten 20 Jahre lässt sich in drei Phasen teilen. Bis etwa 2013 stieg der Preis fast jedes Jahr, vor allem durch Umlagen. Nach Angaben des Deutschen Steuerzahlerinstituts hatte sich der Haushaltsstrompreis bis 2013 gegenüber dem Jahr 2000 mehr als verdoppelt (Rundschreiben 2/2014). 2013 lag er laut BDEW bei knapp 29 ct/kWh für einen Haushalt mit 3.500 kWh.

Dann folgte eine lange Seitwärtsphase. Zwischen 2014 und 2021 bewegte sich der Preis in einer Spanne von rund 28,7 bis 32,2 Cent. Wer in dieser Zeit eine Anlage plante, rechnete mit einem Strompreis, der kaum steigt. Das hat sich 2022 geändert, als die Großhandelspreise nach dem Angriff auf die Ukraine stiegen.

Die dritte Phase ist die heutige. Der Preis liegt höher als vor 2022, aber unter der Spitze von 2023. Keine Rechnung hätte die Sprünge von 2022 und 2023 vorweggenommen. Für die Planung gilt: Den Verlauf kann niemand vorhersagen, deshalb sollte er nicht allein über die Entscheidung bestimmen.

Strompreisentwicklung 10 Jahre

Die Strompreisentwicklung 10 Jahre zurück zeigt die BDEW-Reihe für den Jahresdurchschnitt bei 3.500 kWh. Die Werte stammen aus den BDEW-Strompreisanalysen und gelten jeweils für das ganze Jahr. Für 2026 wertet der BDEW nur Neukundentarife aus, die Zahl steht deshalb nicht in der Tabelle.

JahrCent
201429,14
202031,81
202132,16
202237,91
202345,73
202440,92

Von 2014 bis 2021 liegen sieben Jahre mit einem Plus von insgesamt etwa drei Cent. Danach springt der Preis in zwei Jahren um mehr als 13 Cent, und 2024 fällt er wieder um rund fünf Cent. Wer 2014 für 29 Cent Strom bezogen hat, hat 2023 fast 57 Prozent mehr bezahlt.

Der Blick auf zehn Jahre zeigt außerdem: Die Strompreis Entwicklung in Deutschland kommt in Stufen. In ruhigen Jahren stieg der Preis kaum, in Krisenjahren sprunghaft. Darum zeigen wir bei Berechnungen immer mehrere Preise und nicht einen einzigen.

Strompreisentwicklung 2025

Die Strompreisentwicklung 2025 war nach den Sprüngen eine ruhige, und auch die Strompreisentwicklung 2024 lag schon auf einem Plateau. Destatis nennt für das zweite Halbjahr 2025 im Schnitt 40,55 Cent pro kWh einschließlich Steuern, Abgaben und Umlagen. Das waren 1,6 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025, aber 1,6 Prozent weniger als in der zweiten Jahreshälfte 2024, als der Durchschnitt bei 41,20 Cent lag.

Die Strompreisentwicklung 2024 beschreibt die BDEW-Reihe so: im Jahresmittel 40,92 Cent. Zwischen 2024 und dem Ende von 2025 hat sich der Preis für Haushalte also kaum bewegt. Wer 2025 einen Vertrag abgeschlossen hat, zahlt je nach Tarif aber sehr unterschiedlich. Der Durchschnitt über alle Verträge, auch die teure Grundversorgung, liegt deutlich über dem, was ein Neukunde mit Tarifwechsel bekommt.

Das ist für die Rechnung wichtig. Wir rechnen im Rechner und in den Beispielen mit 35 Cent, bewusst etwas unter dem BDEW-Wert von 37,0 Cent für Neuverträge. Für Sie zählt am Ende nur der Arbeitspreis auf Ihrer eigenen Abrechnung.

Strompreisentwicklung 2026

Die Strompreisentwicklung 2026 zeigt nach unten. Laut Destatis, Pressemitteilung vom 30.09.2026, lag der Durchschnitt in der ersten Jahreshälfte 2026 bei 37,97 Cent, 6,4 Prozent weniger als im zweiten Halbjahr 2025.

Ein Grund für die Entwicklung der Strompreise 2026 ist die Entlastung bei den Netzentgelten. Der Bund gibt 2026 einen Zuschuss von 6,5 Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds zu den Übertragungsnetzentgelten. Für einen Haushalt mit 3.500 kWh sind das laut Bundesregierung (Stand 03.09.2026) etwa 100 Euro im Jahr. Die Netzentgelte liegen 2026 im Schnitt bei 9,24 Cent je kWh (BDEW).

Die Senkung der Stromsteuer kam laut Presseberichten bei privaten Haushalten nicht an: Sie gilt für Industrie sowie Land- und Forstwirtschaft. Dass der Preis 2026 sinkt, liegt also zu einem Teil an einer politischen Entscheidung, und die kann sich ändern.

Strompreisentwicklung aktuell

Strompreisentwicklung aktuell, im Oktober 2026, heißt: Der Haushaltsstrompreis liegt nach BDEW-Analyse vom August bei 37,0 ct/kWh für Neukundentarife. Das ist ein Wert für den Markt heute und nicht für Ihre laufende Abrechnung. Wer seit Jahren im Grundtarif steckt, zahlt oft mehr.

Für 2027 zeichnet sich ein schwächerer Zuschuss ab: Nach Angaben der Bundesregierung sind für 2027 bis 2029 jährlich 5,525 Milliarden Euro vorgesehen statt 6,5. Die Entlastung bei den Netzentgelten würde dann etwas kleiner ausfallen. Wie der Preis 2027 tatsächlich ausfällt, hängt daneben von Beschaffungskosten und Ihrem Versorger ab. Seriös lässt sich dazu nur sagen: Die Richtung ist offen.

Wer zur Energiepreise Deutschland Entwicklung sucht, findet oft den Gaspreis neben dem Strompreis, und beide hängen zusammen: Auch Gas und CO2-Preise wirken auf den Strompreis. Für die Energiepreise Deutschland Entwicklung gilt wie beim Strom, dass die Lage offen bleibt. Lesen Sie die Post Ihres Versorgers, dort steht jede Preisänderung.

Warum ist Strom so teuer

Warum ist Strom so teuer? Weil der Preis, den Sie zahlen, nur zu gut 40 Prozent aus dem Strom selbst besteht. Der Rest sind Netzentgelte mit 25 Prozent und staatliche Lasten mit 34 Prozent (BDEW, August 2026).

Steigende Strompreise haben in den letzten Jahren vier Ursachen gehabt. Erstens die Großhandelspreise, die 2022 in die Höhe gingen. Zweitens die Netzentgelte, weil Netze ausgebaut werden und die Kosten auf die Kilowattstunden verteilt werden. Drittens Umlagen und Steuern. Viertens die Marge der Versorger, die bei Neuverträgen kleiner ist als in der Grundversorgung.

Für ein Balkonkraftwerk spielt vor allem eines eine Rolle: Was Sie selbst erzeugen und im Haus verbrauchen, müssen Sie nicht mit Netzentgelt, Umlagen und Steuer einkaufen. Sie ersparen sich den gesamten Arbeitspreis, nicht nur den Energieanteil.

Durchschnittlicher Strompreis

Der durchschnittliche Strompreis in Deutschland hängt davon ab, wen Sie fragen. Wer unter „Strompreis Deutschland Entwicklung“ Reihen über Jahre vergleicht, hält deshalb die Quelle gleich. Destatis gibt für das erste Halbjahr 2026 37,97 Cent an, der BDEW 37,0 Cent für August 2026. Für 2025 nennt die Bundesnetzagentur im Monitoringbericht 40,1 Cent.

Der durchschnittliche Strompreis ersetzt nicht Ihren Vertrag, er ist nur eine Orientierung. Ein durchschnittlicher Strompreis kennt weder Ihren Tarif noch Ihr Netz. Ihr persönlicher Wert kann davon stark abweichen. Ein Haushalt in der Grundversorgung zahlt oft mehr als der Schnitt, ein Haushalt mit Tarifwechsel und gutem Neukundenvertrag weniger. Auch der Verbrauch spielt eine Rolle, weil der Grundpreis bei wenig Verbrauch stärker ins Gewicht fällt. Als Orientierung: Zwei Personen kommen laut BDEW auf 2.551 kWh im Jahr.

Für die eigene Rechnung nehmen Sie nie den durchschnittlichen Strompreis, sondern den Arbeitspreis auf der Abrechnung. Er steht dort in Cent pro kWh, getrennt vom Grundpreis in Euro je Monat. Den Arbeitspreis spart ein Balkonkraftwerk, den Grundpreis nicht.

Strompreisentwicklung Prognose

Die Strompreisentwicklung Prognose ist der Teil, bei dem Vorsicht angebracht ist. Es gibt Prognosen, aber keine ist ein Versprechen, und sie unterscheiden sich stark. Das vom Bund geförderte Kopernikus-Projekt Ariadne hielt in einem Report, über den die Zeitung für kommunale Wirtschaft im März 2025 berichtete, für Haushalte einen Preis deutlich unter 30 Cent im Jahr 2030 und unter 25 Cent bis 2045 für möglich. Die Netzentgelte könnten dort 2030 bei zehn Cent liegen, 2035 bei etwa sieben und bis 2045 bei etwa sechs Cent. Andere Studien kommen zu anderen Ergebnissen, denn jede hängt an ihren Annahmen.

Eine Prognose ist immer an Annahmen geknüpft: Ausbau der erneuerbaren Energien, CO2-Preis, Netzausbau, politische Entlastungen. Ändert sich eine, ändert sich das Ergebnis. Die Ariadne-Modellierung berücksichtigte die Entlastungspläne der schwarz-roten Koalition noch nicht, ein Beispiel dafür, wie schnell eine Prognose überholt sein kann.

Was bedeutet das für Ihre Entscheidung? Rechnen Sie nicht mit einer Zahl, sondern mit einer Spanne. Weiter unten zeigen wir die Amortisation einer Anlage bei fallenden, gleichbleibenden und steigenden Preisen.

Strompreisentwicklung bis 2035

Die Strompreisentwicklung bis 2035 ist von keiner Stelle verlässlich zu beziffern. Für 2035 liegt uns auch aus dem Ariadne-Report kein Haushaltspreis vor, nur die Richtung: Netzentgelte von etwa sieben Cent statt zehn im Jahr 2030 und ein Gesamtpreis, der unter den heutigen fällt. Einzelne Seiten nennen konkrete Cent-Werte für 2035, ohne eine prüfbare Grundlage anzugeben. Solche Zahlen übernehmen wir nicht.

Lassen Sie sich nicht von einer einzelnen Zahl für 2035 leiten, weder von einer pessimistischen noch von einer optimistischen. Eine Photovoltaikanlage am Balkon läuft länger als zehn Jahre, aber sie rechnet sich über die Jahre als Summe, nicht als Wette auf ein einzelnes Jahr.

Hilfreicher ist die Frage: Was passiert mit meiner Anlage, wenn der Preis auf 30 Cent fällt? Die Antwort steht im Rechenbeispiel. Sie sparen weniger, aber Sie sparen weiter, denn jede selbst genutzte Kilowattstunde ersetzt eine gekaufte.

Stromkosten Haus berechnen

Stromkosten Haus berechnen geht mit einer einfachen Formel: Jahresverbrauch in kWh mal Arbeitspreis in Euro je kWh, dazu der Grundpreis für zwölf Monate. Bei 3.000 kWh und 35 Cent sind das 1.050 Euro für den Arbeitspreis, dazu kommt der Grundpreis aus Ihrem Vertrag.

Den Verbrauch lesen Sie auf der Jahresabrechnung ab. Für den Arbeitspreis nehmen Sie den Wert, der dort in Cent je kWh steht, brutto. Haben Sie ein Einfamilienhaus mit Wärmepumpe oder Elektroauto, liegt der Verbrauch deutlich über dem Schnitt. Ein Balkonkraftwerk deckt davon aber nur einen kleinen Teil.

Der nächste Schritt ist die Frage, wie viel davon Strom ist, der tagsüber oder abends läuft und von einer Anlage gedeckt werden kann. Das ist der Eigenverbrauch, den wir im Ratgeber Eigenverbrauch PV-Anlage Balkon erklären. Mit dem Balkonkraftwerk-Rechner können Sie Ihren Preis und Ihren Verbrauch direkt eintragen und sehen, was die Anlage bei Ihnen als Richtwert spart.

Rechenbeispiel: Strompreisentwicklung und Amortisation des Balkonkraftwerks

Rechenbeispiel: Wie wirkt sich die Strompreisentwicklung auf die Amortisation aus? Wir rechnen mit der Berechnung, die auch hinter dem Balkonkraftwerk-Rechner steckt, und mit denselben Annahmen wie in unseren Ratgebern, etwa in Lohnt sich ein Balkonkraftwerk. Die Annahmen: PLZ 79761 (Waldshut-Tiengen), senkrecht am Geländer nach Süden, kein Schatten, zwei Glas-Glas-Module zu je 485 Wp, Ausgang 800 W, Speicher mit 2,7 kWh, 3.000 kWh Jahresverbrauch. Als Anschaffung setzen wir 2.999 Euro an, den Einstiegspreis unseres Komplettpakets. Das ist kein Angebot, den Festpreis gibt es erst nach dem Aufmaß. Die Module verlieren 0,5 Prozent Leistung im Jahr, betrachtet werden 20 Jahre.

Die Anlage liefert unter diesen Annahmen als Richtwert 717 kWh im Jahr, 681 kWh davon nutzt der Haushalt selbst. Zuerst die Frage, was der Preis je Kilowattstunde ausmacht, bei 2 Prozent Preissteigerung im Jahr:

StrompreisErsparnis im 1. JahrErsparnis in 20 JahrenAmortisation
30 Cent204 €4.721 €13,4 Jahre
35 Cent238 €5.507 €11,6 Jahre
40 Cent272 €6.294 €10,3 Jahre
45 Cent307 €7.081 €9,2 Jahre

Jetzt die zweite Frage: Was ändert die Strompreisentwicklung der nächsten Jahre? Dafür bleibt der Startpreis bei 35 Cent, und es ändert sich nur die jährliche Steigerung:

PreisverlaufErsparnis in 20 JahrenAmortisation
fällt um 2 % im Jahr3.792 €14,9 Jahre
bleibt gleich4.548 €13,0 Jahre
steigt um 2 % im Jahr5.507 €11,6 Jahre
steigt um 4 % im Jahr6.728 €10,6 Jahre

Zwischen dem schlechtesten und dem besten Verlauf liegen gut vier Jahre bei der Amortisation. Auch im ungünstigen Fall spart die Anlage über 20 Jahre noch rund 3.800 Euro, sie amortisiert sich dann aber langsamer. Die Amortisation ist keine Garantie, sondern ein Richtwert unter diesen Annahmen. Schatten, Ausrichtung und Ihr Tagesablauf verschieben die Werte.

Der Grundpreis taucht in der Rechnung nicht auf, und das ist Absicht. Er fällt mit und ohne Anlage an, solange Sie am Netz hängen. Steigt er, wird Strom für Sie insgesamt teurer, aber die Ersparnis je selbst genutzter Kilowattstunde bleibt gleich. Selbst erzeugter Strom wird davon nicht entwertet.

Wichtiger als jede Annahme zur Zukunft ist die Auslastung: In der Rechnung nutzt der Haushalt 681 von 717 kWh selbst, weil ein Speicher den Mittagsstrom in den Abend verschiebt. Ohne Speicher wären es bei 35 Cent und 2 Prozent Preissteigerung 16,1 Jahre bis zur Amortisation, bei gleichem Anschaffungspreis gerechnet; ein Set ohne Speicher kostet weniger. Mehr dazu im Ratgeber Balkonkraftwerk mit Speicher.

Strompreisentwicklung: häufige Fragen

Wie ist die aktuelle Strompreisentwicklung?

Die aktuelle Strompreisentwicklung zeigt leicht nach unten. Destatis meldet für Anfang 2026 einen Durchschnitt von 37,97 Cent, der BDEW kommt im August auf 37,0 Cent für Neuverträge. Die Spitze lag 2023. Ob es 2027 weiter abwärts geht, hängt auch davon ab, wie viel der Bund zu den Netzentgelten beisteuert; vorgesehen sind weniger als 2026. Maßgeblich für Sie ist der Arbeitspreis auf Ihrer eigenen Abrechnung.

Wie ist die aktuelle Strompreisentwicklung in Deutschland?

Die aktuelle Strompreisentwicklung in Deutschland ist ein Bundesdurchschnitt, und der verdeckt Unterschiede. Netzentgelte setzt jeder Netzbetreiber selbst fest, im Mittel sind es 2026 rund 9,24 Cent (BDEW). Dazu kommt die Marge Ihres Versorgers. Zwei Haushalte in verschiedenen Netzgebieten zahlen deshalb nicht dasselbe, selbst bei gleichem Verbrauch. Ihren Preis finden Sie auf der Rechnung, den Netzbetreiber ebenfalls.

Wie ist die Strompreisentwicklung 2025?

Die Strompreisentwicklung 2025 verlief ruhig und fast waagerecht. Destatis nennt für die Monate Juli bis Dezember 40,55 Cent. Das liegt etwas über dem Wert der ersten Jahreshälfte und etwas unter dem Vorjahreszeitraum mit 41,20 Cent. Die Bundesnetzagentur kommt in ihrem Monitoringbericht auf 40,1 Cent, weil Zeitraum und Gewichtung anders sind. Gegenüber 2023 war es bereits günstiger.

Wie sieht die Strompreisentwicklung für 2026 aus?

Für 2026 sieht die Strompreisentwicklung bisher nach einem Rückgang aus. Die ersten sechs Monate schlossen mit 37,97 Cent ab, 6,4 Prozent unter dem Vorhalbjahr. Geholfen hat der Netzzuschuss von 6,5 Milliarden Euro. Für 2027 sind laut Bundesregierung 5,525 Milliarden vorgesehen. Für die Zeit danach gibt es also nur Annahmen und keine Zahlen.

Wie ist die Prognose für die Strompreisentwicklung?

Die Prognose für die Strompreisentwicklung fällt je nach Studie verschieden aus. Ariadne hält für 2030 einen Haushaltspreis klar unter 30 ct je kWh für möglich, andere Untersuchungen weichen ab. Jede Prognose hängt an Annahmen zu Netzausbau, CO2-Preis und Politik und ist kein Versprechen. Planen Sie darum mit einer Spanne wie im Rechenbeispiel und nicht mit einem einzelnen Wert.

Strompreisentwicklung, steigende Strompreise und Ihr Balkon: mit Montage und Anmeldung aus Waldshut-Tiengen

Strompreisentwicklung hin oder her: Wer wissen will, was eine Anlage bei ihm spart, rechnet mit dem eigenen Arbeitspreis, dem eigenen Verbrauch und der eigenen Ausrichtung. Das ist unser Ausgangspunkt. Beim Aufmaßtermin, kostenlos und unverbindlich, prüfen wir Geländer und Traglast, messen Ausrichtung und Verschattung und rechnen durch, was zwei oder vier Module mit und ohne Speicher bei Ihnen bringen. Lohnt es sich bei Ihnen nicht, sagen wir das.

Das Komplettpaket gibt es ab 2.999 Euro. Enthalten sind die Standortanalyse, die Planung mit Wirtschaftlichkeitsberechnung, Module und Speicher nach Ihrem Verbrauch, die Halterung nach Maß aus unserem eigenen Metallbau, Lieferung und fachgerechte Montage, die Anmeldung im Marktstammdatenregister und beim Netzbetreiber sowie die Einweisung. Den Festpreis nennen wir nach dem Aufmaß. Die meisten unserer Anlagen haben vier Module mit Speicher. Beim Speicher setzen wir auf Anker Solix und sagen das offen. Wie die Anmeldung abläuft, steht im Ratgeber Balkonkraftwerk anmelden.

IKV Energy and Engineering ist ein Einzelunternehmen von Alexander Ivannikov in Waldshut-Tiengen. Wir beraten und montieren im Umkreis von 150 km, von Freiburg bis Stuttgart und an den Bodensee, gebaut wird vor allem am Hochrhein. Haben Sie schon ein Balkonkraftwerk von einem anderen Anbieter, rüsten wir auch dort einen Speicher nach. Einen Termin fragen Sie über unser Anfrageformular an, weitere Informationen finden Sie unter Leistungen.

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